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Laut Statistik sind in Deutschland ca. 150 000 Grundschüler von Dyskalkulie/Rechenschwäche betroffen. In jeder Schulklasse sitzt durchschnittlich mindestens ein betroffenes Kind. Die Prävalenzraten liegen zwischen 4 und 7 %.

Schlechte Leistungen und Bewertungen von Kindern im Fach Mathematik sind alleine noch kein Kriterium, um die Diagnose Dykalkulie zu stellen.

Dyskalkulie – Durststrecke für die Betroffenen mit ihren Nöten

Dyskalkule Kinder und Schüler leiden oft unter schnell nachlassender Konzentration beim Umgang mit Zahlen und finden sich in den Zahlenräumen nicht zurecht. Meist können die Schulaufgaben nicht selbständig erledigt werden. So  fordern Kinder oft auf die ständige Unterstützung der Mütter an, die meist länger, als allgemein üblich, daneben sitzen und sich als Hilfslehrer betätigen. 

Ein hervorstechendes Kriterium der Dyskalkulie/Rechenschwäche ist das Erstaunen darüber,  das zuvor mehrfach „Geübtes“ und scheinbar „Gekonntes“  schnell wieder vergessen ist und in den schriftlichen Arbeiten nicht umgesetzt werden kann. Oft berichten die Mütter, dass dies bereits im zweiten Schuljahr der Fall ist. 

Der Leitsatz aus der Montessori-Pädagogik „Hilf mir, es selbst zu tun“, der grundsätzlich für alle Schulen gilt, wird rechenschwachen Kindern nicht gerecht. Nahezu immer existiert eine  negative Selbsteinschätzung im Umgang mit Zahlen  und Verunsicherung bei Hausaufgaben und Klassenarbeiten. 

Wenn die Basis in der Grundschule fehlt  oder mit falschen Vorstellungen besetzt ist, sind weitere aufbauende Themen der Mathematik schwer oder gar nicht mehr erfolgreich zu bewältigen. Die Erfahrung zeigt, dass ein erhöhter Übungsaufwand immer wieder  ins Leere verläuft. Wegen der angespannten Situation sind häusliche Dauerkonflikte bei den Hausaufgaben an der Tagesordnung.

 

Dyskalkulie wächst sich nicht aus – deshalb sollte ein/e Rechentraining/-Therapie frühzeitig beginnen 

Beginnen Mädchen oder Jungen ihre Schulzeit mit einem unzureichenden Repertoire an gut ausgeprägten Vorläuferkompetenzen, so ist es für sie schwer, mit den Lernfortschritten der Klasse mitzuhalten. Die Rückstände vergrößern sich immer mehr, je weiter der Unterricht voranschreitet. Vergleichbar der Situation mit einem Bahnreisenden, …“der zu spät auf den Bahnsteig kommt, die Zugtür nicht mehr öffnen kann, weil der Zug schon Fahrt aufgenommen hat“.

So bleibt Mathematik das Angstfach Nr. 1, wenn die Noten schlecht sind und sich nicht verbesseren. Bereits Grundschüler entwickeln Prüfungsangst, wenn die Noten im Keller liegen. 

 

Leistungsdiagnostik

Medizinisch ist die Diagnose Dyskalkulie begründet, wenn der IQ im Durchschnittbereich und die Rechenleistung in standardisierten Rechentests weit unter dem Durchschnitt liegt. Eine Intelligenzminderung liegt im Unterschied zu einer Lernbehinderung nicht vor.

Förderplan in der Grundschule

Steht die Diagnose fest,  liegt es  im Ermessen der Schulleitung und des Lehrpersonals , welche Hilfestellungen angeboten werden. Bei Vorliegen bestimmter  Voraussetzungen kann die Note über einen bestimmten Zeitraum in der Grundschule ausgesetzt werden.  Jedoch ist der Nachteilsausgleich in Rheinland-Pfalz nicht in die Verwaltungsvorschriften der Schulen aufgenommen worden, so dass es keinen Rechtsanspruch gibt.

Konkret kann wirkungsvolle Unterstützung so aussehen, dass in der Grundschule  ein Förderplan umgesetzt wird. In höheren Jahrgangsstufen der weiterführenden entscheiden die Schulen individuell, wie sie mit einer vorliegenden medizinische Diagnose umgehen.

Mehr darüber im Menüpunkt Leistungen/Dyskalkulie-Rechenschwäche  

 

ADS/ADHS – Hilfsangebote für Eltern 

Im Kindes- und Jugendalter tritt die Diagnose AD(H)S bei ungefähr 3 bis 7% der Kinder bis zum zehnten Lebensjahr auf. Bei Erwachsenen ist ein Fortbestehen der Problemlage bei ca. 40 bis 60% der Betroffenen zu beobachten. Gleichzeitig zeigen Studien, dass bei ca. 30% der Kinder zusätzlich eine Legasthenie/Dyskalkulie auftritt.

In der Literatur, Medien und im Internet findet man zum  Aufmerksamkeitsdefizit-(Hyperaktivität)-Syndrom eine Vielzahl von Büchern, Ratgebern, Publikationen und Broschüren. Mit allgemeinen Ratschlägen und Tipps ist es in der Regel nicht getan. Eltern suchen nach klaren Hilfestellungen, die in der Schule und bei den Hausaufgaben zuhause  Wirkung zeigen.

Mehr darüber im Menüpunkt Leistungen/AD(H)S

 

Crashkurse im Fach Chemie 

Crashkurse sind für Studenten gedacht, die sich in den Semesterferien auf wichtige Prüfungen im Fach Chemie vorbereiten, mit der Fülle des Lernstoffs überlastet sind und/oder nur über Grundkenntnisse aus der Schule mitbringen. 

Mehr darüber im Menüpunkt Leistungen/Chemie Crashkkurse 

 

Prüfungscoaching 

Im Rahmen von Rechentraining/-Therapie gibt es einen Leitfaden, der bei einer Lernblockade im Fach  Mathematik umgesetzt wird und funktioniert. 

Mehr darüber im Menüpunkt Leistungen/Lernblockade Mathematik 

 

Menüpunkt  – Leistungen 

  • Dyskalkulie/Rechenschwäche
  • AD(H)S
  • Elternarbeit 
  • Chemie/Crashkurse 
  • Ferienkurse 
  • Lernblockade Mathematik 

Leistungen

In allen Leistungen berate ich Sie gerne.

Rufen Sie einfach vormittags oder nach 17 Uhr an (06508/908951) an 

oder schicken eine E-Mail an meine E-Mail-Adresse Irka.koller@t-online.de 

Regionen und Orte

Gerne nehme ich auch Ihre Rückmeldung entgegen, wenn der Wohnort nahegelegen und hier nicht aufgeführt ist. 

Wittlich: Rivenich, Sehlem, Dreis, Gladbach,…..

Schweich/Trier: Föhren, Bekond….,

Mosel: Klüsserath, Trittenheim, Neumagen-Dhron, Mehring, Leiwen, Longuich…,

Bitburg: Naurath, Speicher, Zemmer….

Herzlichst Ihre Lerntrainerin

Irene Koller