Willkommen

Liebe Eltern,

die Corona-Krise stellt uns alle vor neue Herausforderungen und das auf auf unbestimmte Zeit. Wegen der Pandemie gelten auch hier die gängigen Hygienevorschriften im Rechentraining, die einzuhalten sind. Genaue Informationen erhalten Sie auf Anfrage. Unter dem Menüpunkt Themenbeiträge finden Sie einen aktuellen Text „Corona und die Folgen“.

Laut Statistik sind in Deutschland ca. 150 000 Grundschüler von Dyskalkulie/Rechenschwäche betroffen. In jeder Schulklasse sitzt durchschnittlich mindestens ein betroffenes Kind. Die Prävalenzraten liegen zwischen 4 und 7 %.

Schlechte Leistungen und Bewertungen von Kindern im Fach Mathematik sind alleine noch kein Kriterium, um die Diagnose Dykalkulie zu stellen.

Schüler/innen gelten als rechenschwach, wenn sie trotz Beschulung und angemessenen Bemühens in ihrem Denken mangelhafte Vorstellungen, fehlerhafte Denkweisen und dadurch ungeeignete Denkmuster für mathematische Grundlagen entwickeln. 

 

Dyskalkulie – Durststrecke für die Betroffenen mit ihren Nöten

Dyskalkule Kinder und Schüler leiden oft unter schnell nachlassender Konzentration beim Umgang mit Zahlen und finden sich in den Zahlenräumen nicht zurecht. Meist fordern sie zuhause Ihre ständige Unterstützung bei der Hausaufgaben ein. Der Zeitaufwand für die Erledigung der Hausaufgaben ist um ein Vielfaches höher als üblich.

Ein hervorstechendes Kriterium der Dyskalkulie/Rechenschwäche ist das Erstaunen darüber,  das zuvor mehrfach „Geübtes“ und scheinbar „Gekonntes“  schnell wieder vergessen ist und in den schriftlichen Arbeiten nicht umgesetzt werden kann. Oft berichten die Mütter, dass die Probleme bereits Ende des ersten Schuljahres anfingen. Obwohl die Lehrer Anschauungsmaterial im Unterricht einsetzen,  die Schulbücher mit Übungsheften  den Zehnerübergang bei Plus- und Minusaufgaben im Zwanzigerraum reichhaltiges Anschauungsmaterial enthalten,  wird das „Teilschrittverfahren“ mit „Zehnerstopp“ im zweiten Halbjahr der ersten Klasse von rechenschwachen Kindern nicht verstanden. Mehr darüber Menüpunkt Themenbeiträge „Zehnübergang mit Folgen“.

Wenn bereits hier die Basis fehlt  oder mit falschen Vorstellungen besetzt ist, sind weitere aufbauende Themen der Mathematik schwer oder gar nicht mehr erfolgreich zu bewältigen. Die Erfahrung zeigt, dass ein erhöhter Übungsaufwand ins Leere verläuft. Wegen der angespannten Situation sind häusliche Dauerkonflikte bei den Hausaufgaben an der Tagesordnung.

 

Dyskalkulie wächst sich nicht aus – deshalb sollte ein/e Rechentraining/-Therapie frühzeitig beginnen 

Beginnen Mädchen oder Jungen ihre Schulzeit mit einem unzureichenden Repertoire an gut ausgeprägten Vorläuferkompetenzen, so ist es für sie schwer, mit den Lernfortschritten der Klasse mitzuhalten. Die Rückstände vergrößern sich immer mehr, je weiter der Unterricht voranschreitet. Vergleichbar der Situation mit einem Bahnreisenden, …der zu spät auf den Bahnsteig kommt, die Zugtür nicht mehr öffnen kann, weil der Zug schon Fahrt aufgenommen hat“.

 

Leistungsdiagnostik

Medizinisch ist die Diagnose Dyskalkulie begründet, wenn der IQ im Durchschnittbereich und die Rechenleistung im standardisierten Rechentest weit unter dem Durchschnitt liegt  (HRT 1-4, unter 10%). Bei Rechenschwäche liegt die Rechenleistung auch noch im kritischen Bereich (HRT  1-4, 10 bis 25%). Eine Intelligenzminderung liegt im Unterschied zu einer Lernbehinderung nicht vor.

Förderplan in der Grundschule

Steht die Diagnose fest,  liegt es  im Ermessen der Schulleitung und des Lehrpersonals , welche Hilfestellungen angeboten werden. Bei Vorliegen bestimmter  Voraussetzungen kann die Note über einen bestimmten Zeitraum in der Grundschule ausgesetzt werden.  Jedoch ist der Nachteilsausgleich in Rheinland-Pfalz nicht in die Verwaltungsvorschriften der Schulen aufgenommen worden, so dass es keinen Rechtsanspruch gibt.

Konkret kann wirkungsvolle Unterstützung so aussehen, dass in der Grundschule  ein Förderplan umgesetzt wird. In höheren Jahrgangsstufen der weiterführenden entscheiden die Schulen individuell, wie sie mit einer vorliegenden Diagnose umgehen.

Mehr darüber im Menüpunkt Leistungen/Dyskalkulie-Rechenschwäche  

 

ADS/ADHS – Hilfsangebote für Eltern 

Im Kindes- und Jugendalter tritt die Diagnose AD(H)S bei ungefähr 3 bis 7% der Kinder bis zum zehnten Lebensjahr auf. Bei Erwachsenen ist ein Fortbestehen der Problemlage bei ca. 40 bis 60% der Betroffenen zu beobachten. Somit kann die Problematik als sehr stabil und als chronisch verlaufend bezeichnet werden. Gleichzeitig zeigen Studien, dass bei 30% der Kinder zusätzlich eine Legasthenie/Dyskalkulie auftritt.

In der Literatur, Medien und im Internet findet man zum  Aufmerksamkeitsdefizit-(Hyperaktivität)-Syndrom eine Vielzahl von Büchern, Ratgebern, Publikationen und Broschüren. Mit allgemeinen Ratschlägen und Tipps ist es in der Regel nicht getan. Eltern suchen nach klaren Hilfestellungen, die in der Schule und bei den Hausaufgaben zuhause  Wirkung zeigen.

Mehr darüber im Menüpunkt Leistungen/AD(H)S

 

Crashkurse im Fach Chemie 

Crashkurse sind für Schüler, Azubis und Studenten gedacht, die sich in den Ferien auf wichtige Prüfungen im Fach Chemie vorbereiten und  mit der Fülle des Lernstoffs überfordert sind.

Mehr darüber im Menüpunkt Leistungen/Chemie Crashkkurse 

 

Workshops 

Gruppenarbeit – Elterntraining, Marburger Konzentrationstraining, Attentioner (Aufmerksamkeitstraining)

Mehr darüber im Menüpunkt Leistungen AD(H)S

 

Prüfungscoaching 

Im Rahmen von Rechentraining/-Therapie gibt es einen Leitfaden, der bei einer Lernblockade im Fach  Mathematik umgesetzt wird.

Mehr darüber im Menüpunkt Leistungen/Lernblockade Mathematik 

 

Menüpunkt  – Leistungen 

  • Dyskalkulie/Rechenschwäche
  • AD(H)S
  • Elternarbeit 
  • Chemie/Crashkurse 
  • Ferienkurse 
  • Lernblockade Mathematik 

Leistungen

In allen Leistungen berate ich Sie gerne.

Rufen Sie einfach vormittags oder nach 17 Uhr an (06508/908951) an 

oder schicken eine E-Mail an meine E-Mail-Adresse Irka.koller@t-online.de 

Regionen und Orte

Gerne nehme ich auch Ihre Rückmeldung entgegen, wenn der Wohnort nahegelegen und hier nicht aufgeführt ist. 

Wittlich: Rivenich, Sehlem, Dreis, Gladbach,…..

Schweich/Trier: Föhren, Bekond….,

Mosel: Klüsserath, Trittenheim, Neumagen-Dhron, Mehring, Leiwen, Longuich…,

Bitburg: Naurath, Speicher, Zemmer….

Herzlichst Ihre Lerntrainerin

Irene Koller