Ferienkurse

Lernen in den Ferien?

Die meisten Schüler packen Bücher und Hefte in den Ferien nicht weg: 59 Prozent lernen ihren Eltern zufolge auch in der unterrichtsfreien Zeit (Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage).

Nach den Gründen gefragt, warum ihre Kinder in den Ferien lernen, sagen 67 Prozent der befragten Eltern: um den Schulstoff zu festigen“. Knapp die Hälfte (47 Prozent) gibt an, dass sich der Nachwuchs damit aufs nächste Schuljahr vorbereitet. Nicht wenige Familien erleben zuhause Machtkämpfe und Streitereien, wenn sich Unlust auf die Mathehefte, -bücher breit macht. 

Die Ferien eignen sich besonders gut für den Einstieg in ein Rechentraining, weil die Schüler erholt starten können. 

Was kann man rechenschwachen Schülern in den Ferien zumuten?

Nach einer individuellen Erholungszeit sind Neugier und Motivation  vorhanden. Ferienkurse sollen Interesse wecken und Freude bereiten, bspw. mit einem Geometrie-Zeichenkurs oder mit Logicals, die geknackt werden wollen. 

Geometrie-Zeichenkurs 

Das geometrische Zeichnen in der Grundschule bildet die Basis für den späteren Geometrieunterricht. Die Kinder erwerben wichtige Fertigkeiten im Umgang mit Zeichengeräten, lernen genau zu zeichnen, Flächen und Körper maßgenau zu konstruieren und in Miniprojekten umzusetzen. Das macht nicht nur Spaß, fördert räumliches Denken und befruchtet die schon vorhandene Kreativität. Wenn  diese Fähigkeiten bereits in der Grundschule entwickelt werden, können die Schüler in der Sekundarstufe auf systematischem Wissen und grundlegenden Strategien aufbauen.

Der Geometrie-Zeichenkurs gliedert sich in vier Teile: 

  • Zeichnen mit Geräten: Einsatz der Hilfsmittel Lineal, Geodreieck, Zirkel
  • 2. maßgenaues Zeichnen
  • 3. räumliches Zeichnen
  • 4. Miniprojekte – praktische Anwendung

 

Rechen-Logicals – Kombination aus detektivischem Spürsinn und mathematischen Aufgaben

Was sind Logicals? Kurze Textbestandteile – mehrere Sätze, die vielerlei Informationen bereithalten. Im Fall der Rechen-Logicals ist das eine Mischung  aus kleinen „Geschichten“ und mathematischen Angaben wie etwa Mengen oder Größen. Alle diese Informationen befinden sich im Text nicht in der richtigen Reihenfolge, sondern in ungeordneter Folge. Jedes Logical enthält eine Tabelle. In diese Tabelle sollen bestimmte Informationen, die vorher errechnet werden müssen, eingetragen werden. Der Text muss mehrfach sehr aufmerksam durchgelesen werden. Durch richtiges Kombinieren der Informationen füllt sich das Tabellenfeld um Tabellenfeld, bis nur noch eines übrig bleibt, das die Lösung der abschließenden Frage beinhaltet. Ganz nebenbei lernen Schüler den tatsächlichen Wert von Tabellen kennen.

Die Rechen-Logicals fördern das logische Denken in der Mathematik. Wer geübt in Rechen-Logicals ist, muss Textaufgaben in Klassenarbeiten nicht mehr fürchten. Wer  Logicals kann,  liest auch in Textaufgaben die   Zahlenangaben „heraus“, setzt sie automatisch zueinander in Beziehung , kombiniert, kommt zu folgerichtigen Schlussfolgerungen und garantiert zu der Lösung. 

Zu schwer für rechenschwache Kinder?  Das Gegenteil ist der Fall.

Gerade rechenschwache Kinder besitzen meist eine hohe Kreativität. Der detektivische Spürsinn fordert sie heraus und offenbahrt im weiteren den Sinn mathematischer Rechenoperationen. Ohne Zeit- und Notendruck soll das geschehen.  Differenzierungsstufen ermöglichen, dass die Schüler dort abgeholt werden, wo sie stehen. 

Warum nicht die unterrichtsfreie Zeit nutzen, um mit Logicals die Angst vor Textaufgaben zu verlieren?

In der unterrichtsfreien Zeit finden auch Crashkurse im Fach Chemie und Workhops  statt. 

Anmeldungen für Ferienkurse zwei Wochen vor Ferienbeginn erbeten. Vorrang haben Grundschulkinder  und Schüler, die bereits hier sind. 

Tel. 06508/908951